Taro Neurohr

Ein spekulatives Archiv

Das spekulative Archiv ist ein Zeitzeug:innen-Archiv mit Erinnerungen an die Zukunft und die Vergangenheit. Die Abschlussarbeit wurde als Prototyp konzipiert und besteht im Kern aus Artefakten, über die sich in einer Videoinstallation thematisch zugeordnete Berichte von Zeitzeug:innen abrufen lassen. Ein Augenmerk liegt dabei auf den Themen Ökologie, Gemeinschaft und Konsum. In der Arbeit wird das Narrativ der historischen Geschichte als abgeschlossene Erzählung untersucht. Gleichzeitig wird der Versuch unternommen, Hoffnungen und Erwartungen eine Form zu geben, die sich archivieren lässt. Archive produzieren Realitäten. Das spekulative Archiv experimentiert mit diesem Umstand und sucht nach Möglichkeiten mittels Speculative Design Kondensationspunkte für einen Diskurs darüber zu schaffen, wie wir in Zukunft gemeinsam leben wollen.


Woher stammt die Idee für deine Abschlussarbeit?

Manuela Zechners Future Archive ist ein großes Vorbild und ich habe für meine Zeitzeug:innen-Interviews auf ihre Workshopmethoden zurückgegriffen.

Was wäre beinahe schief gegangen?

In der Prüfungswoche ist bei dem Rechner über den die Video-Installation lief, plötzlich die Grafikkarte kaputt gegangen und ich musste mir sehr kurzfristig Ersatz organisieren. Da ist bei mir definitiv erst mal das Herz ein Stück tiefer gerutscht.

Wer oder was hat dich inspiriert?

Walid Raads Atlas Group und sein Umgang mit Archiven.

Bachelor Kommunikationsdesign

Prof. Dr. Anke Haarmann

Prof. Almut Schneider

Taro Neurohr

info@taroneurohr.de