Stephanie Windt

Ein Kind von Traurigkeit

Die graphische Erzählung von Stephanie Windt erzählt von den Schwierigkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen vor dem Hintergrund von Depressionen und Entfremdung. Die Figuren Vinny und der Begleiter wandern um ein riesiges Aquarium herum, in dem ein Mondfisch lebt. Auf der Reise begegnen sie verschiedenen Wesen, Problemen und Veränderungen, mit welchen sie sich auseinandersetzen und zurechtkommen müssen. Meistens fallen die Begegnungen für die Figuren nicht besonders positiv aus und es beginnen Auseinandersetzungen mit der eigenen Person. Dabei spielen Themen wie Vergangenheit und Heimat eine Rolle. Neben Verlust und Enttäuschungen geht es aber auch um Selbstwirksamkeit und Zuversicht. Die grafische Erzählung umfasst 168 Seiten und ist mit Bleistift gezeichnet.


Woher stammt die Idee für deine Abschlussarbeit?

Aus der Auseinandersetzung und dem Interesse an Depressionen und Burnout.

Was wäre beinahe schief gegangen?

Das Kürzen von Inhalt wurde am Ende schwierig und die Geschichte sinnvoll abzuschließen.

Wer oder was hat dich inspiriert?

Der Film Starship Troopers von Paul Verhoeven. Ein Science-Fiction Antikriegsfilm, der als Propaganda daherkommt und mit den normalen Seh- und Rezeptionsgewohnheiten von Hollywoodfilmen spielt. Die Figuren und «Helden» verhalten sich schräg und irgendwie entgegengesetzt.

Womit bist du sehr zufrieden?

Dass ich viele Ideen und Ansätze fallen lassen konnte, um den Umfang zu reduzieren. Und damit, mehr auf den spielerisch kreativen Prozess vertraut zu haben.

Weißt Du schon, wie es nach dem Studium weitergeht?

Ich möchte erstmal in Hamburg bleiben und als Illustratorin arbeiten.

Bachelor Illustration

Prof. Anke Feuchtenberger

Prof. Dr. Alice Lagaay

Stephanie Windt

stephanie.windt@gmx.de