Kerstin Wichmann

Väter

Die Abschlussarbeit von Kerstin Wichmann ist ein rund 140-seitiger Comic. Er begleitet eine familiäre Spurensuche und verfolgt die Idee zur Abwesenheit von Vätern. Ein Prolog und insgesamt sechs Kapitel widmen sich der persönlichen Erzählung, den geschichtlichen und emanzipatorischen Hintergründen, sowie Fragen nach der eigenen Identität.


Woher stammt die Idee für deine Abschlussarbeit?

Der Schlüsselreiz zum Projekt ergab sich zunächst aus den persönlichen Erfahrungen und Berichten der verschiedenen Väter-Generationen innerhalb meiner Familie. Erst die Auseinandersetzung mit vorhandenem Erinnerungsmaterial über meinen Urgroßvater bei der Marine führte zum Gegenstand der abwesenden Vaterfigur, die sich schließlich als Leitthema für die Erzählung herauskristallisierte.

Was wäre beinahe schief gegangen?

Das Zeitmanagement – ich bin mit dem Buch nicht wie geplant rechtzeitig bis zur Prüfung fertig geworden. Das war in Absprache mit meinen Prüferinnen in dem Umfang ok und ich arbeite nun auch nach dem Abschluss daran weiter.

Wer oder was hat dich inspiriert?

Die Leben, Erzählungen und Fotoalben meiner Familie, meine Professorinnen und meine beiden Freundinnen/Kolleginnen Julia Hoße und Hannah Brückner

Womit bist du sehr zufrieden?

Obwohl ich nicht fertig geworden bin, habe ich das Gefühl alles gesagt oder gezeigt zu haben, was mir wichtig war und dass es genauso verstanden wurde.

Weißt Du schon, wie es nach dem Studium weitergeht?

Erst einmal geht es fast genauso weiter; ich zeichne weiter am Projekt und arbeite parallel in einem Teilzeitjob. Im Herbst folgt noch eine Ausstellung, bis dahin muss ich mich beeilen.

Master Illustration

Prof. Anke Feuchtenberger

Prof. Gabriele Basch

Kerstin Wichmann

wichmann_kerstin@web.de kerstinwichmann.de @kerstin.wichmann