Franziska Diehl

Gemeinsam einsam

Franziska Diehl richtet mit ihrer Abschlussarbeit den Blick auf die Auswirkungen der Pandemie. Ihre Holzschnitte erzählen von den einsamen Momenten während der Corona-Krise. Es sind Motive der Ruhe, der Leere und der Sehnsucht. Sie zeigen verlassene Straßen, erleuchtete Fenster, parkende Autos und Menschen, die aus ihren Fenstern nach draußen blicken. Für die Darstellung der Motive, nutzte Franziska starke Licht- und Schattenverhältnisse, indem sie nur die lichtbefallenen Flächen wiedergibt. Dieses Spiel zwischen Licht und Schatten nimmt in ihrer Arbeit eine wichtige Rolle ein. Es steht für Franziska symbolisch für die Verdrängung der Einsamkeitsgefühle, die im Schatten liegen und verborgen sind. Mit ihrem Bildband möchte sie das Bewusstsein für Einsamkeit stärken und das Thema sinnbildlich ans Licht führen. Für sie erfährt das Thema zu wenig Beachtung in unserer Gesellschaft.


Woher stammt die Idee für deine Abschlussarbeit?

Die aktuelle Corona Lage hat mich dazu bewegt, Einsamkeit in meiner Bachelorarbeit zu thematisieren. Es hat mich selbst betroffen und sollte auch grundsätzlich mehr Beachtung finden.

Was wäre beinahe schief gegangen?

Aufgrund von Zeitmangel, hätte ich fast statt eines Buch eine Serie mit Einzelblättern abgegeben. Zum Glück hat es mit dem Druck der Buchseiten doch noch geklappt.

Womit bist du sehr zufrieden?

Ich bin mit meiner Arbeit im Allgemeinen sehr zufrieden. Doch besonders stolz bin ich auf den Druck der Motive, da ich nur einen kurzen Zeitraum zur Verfügung hatte, diese umzusetzen.

Bachelor Kommunikationsdesign

Prof. Ellen Sturm-Loeding

Prof. Almut Schneider

Franziska Diehl

franziska.diehl@arcor.de @ziska.design